Die Abkürzung CCI steht für den englischen Begriff „Commodity Channel Index“. Dieser Indikator zeigt Tradern an, wann sich ein Trend am Markt abschwächen wird und sich eine Trendumkehr abzeichnet. Damit fungiert der CCI als Oszillator, der aufzeigt, wann ein Asset überverkauft oder überkauft ist. Er ist Tradern dabei behilflich, „Highs“ und „Lows“ einer Kursentwicklung zu erkennen. Ist der Trader in der Lage, die Signale des Indikators richtig zu deuten, platziert er am Anfang eines Trends seinen Trade und schließlich seine Position, bevor der Kurs anfängt, negativ zu verlaufen. Der Indikator wird unterhalb des Charts als gleitender Durchschnitt in Form einer Linie abgebildet. Die zur Analyse anstehenden Daten werden durch diese Linie geglättet.

Der Trendbestimmungs-Indikator bewegt sich normalerweise in zwischen + 100 und – 100. Bewegt sich der Wert auf einem Niveau von über + 100, gilt der Asset als überkauft. Damit ist der Preis eines Vermögenswertes höher, als er durch Fundamentalfaktoren zu bewerten ist. Wahrscheinlich ist, dass der Kurs jetzt fällt. Sinkt der CCI auf einen Wert unter – 100, gilt er als überverkauft und der Kurs wird wahrscheinlich steigen. Der Preis ist jetzt niedriger als er durch Fundamentalfaktoren zu bewerten ist. Steigt der Indikator auf einen Wert von über + 100, wissen Profitrader, jetzt müssen sie drauf achten, wann der CCI diesen Wert in die entgegengesetzte Kursrichtung erneut kreuzt, um ihre Short-Position zu platzieren. Mit dieser Verkaufsposition setzt der Trader mit einem Leerverkauf auf einen fallenden Kurs eines Derivates oder einer Aktie. Entwickelt sich der CCI auf einen Wert unter – 100, wartet er ab, bis der CCI diesen erneut in die entgegensetzte Richtung überschreitet, um eine Long-Position zu platzieren. Mit dieser Kaufposition spekuliert der Trader auf eine später günstige Kursentwicklung, um die gekauften Wertpapiere gewinnbringend zu verkaufen.

Den CCI Index anpassen

Trader können den CCI entsprechend ihren persönlichen Präferenzen anpassen. Die Standardeinstellung beträgt 14. Somit werden die jüngsten Kursentwicklungen im Vergleich zu den durchschnittlichen Kursentwicklungen der letzten vierzehn Perioden gemessen. Stellt der Trader seinen CCI Indikator auf unter 14 ein, reagiert er empfindlicher auf Kursbewegungen. Er bewegt sich häufiger zwischen den Werten + 100 oder – 100 hin und her, ohne auf den jeweiligen Marken länger zu verweilen. Mit einer Einstellung auf über 14 über- beziehungsweise unterschreitet der Indikator + 100 und – 100 seltener. Der Indikator reagiert langsamer und verweilt über einen längeren Zeitraum in dem entsprechenden Bereich.

Beabsichtigt der Trader den CCI Indikator zu ändern, muss er wissen, dass ein zu gering eingestellter Wert zu einem sprunghaften Verlauf führt und häufige Fehlsignale möglich sind. Der Vorteil ist, dass sich abzeichnende Trends schneller signalisiert werden und das Gewinnpotential des Traders steigt. Stellt der Trader den Indikator über mehrere Perioden höher ein, bewegt sich seine Linie wesentlich gleichmäßiger. Die Gefahr falscher Signale sinkt damit signifikant. Der Nachteil ist, dass der Trader potentielle Einstiegssignale zu einem späteren Zeitpunkt erhält und sich sein Gewinnpotential verringert. Jeder Trader sollte die Einstellungen des CCI an die von ihm ausgewählte Handelsstrategie anpassen, um zu verhindern, dass sich diese negativ auswirken.

Formel zur Berechnung des CCI Index

CCI = (M – M1) /(0,15 D)
M = (Hoch + Tief + Schluss) / 3 typischer Preis
M1 = der x Perioden GD = gleitender Durchschnitt von M, x ist die frei bestimmbare Zykluslänge, D = mittlere Kursabweichung des absoluten Wertes M – M1

Der CCI-Wert drückt aus, wie weit sich ein Kurs von einem gewählten gleitenden Durchschnitt weg bewegt hat. Die Berechnungsgrundlage ist kein realer, sondern ein typischer Kurs, der sich mit Hilfe der arithmetischen Berechnung mit Hoch-, Tief- und Schlusskurs einer Periode ermitteln lässt. Die aus dieser Berechnung ermittelte Differenz wird im nächsten Schritt in Relation zu seinem gleitenden Durchschnitt gesetzt. Das Ergebnis ist ein negativer oder positiver Wert, der sich meistens im Bereich – 100 und + 100 bewegt.

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